Tschick

Tschick

 

Wolfgang Herrendorf

Tschick

ISBN: 9783871347108

Verlag Rowohlt Berlin

 

Maik Klingenberg ist so unglücklich wie nie. Die Ferien beginnen und seine Eltern sind nicht zu Hause. Seine Mutter ist in einer Entzugsklinik und sein Vater mit seiner Assistentin unterwegs. Maik hat also die elterliche Villa für sich ganz allein – was ist daran schlimm? Alles, denn der 14-jährige langweilt sich sehr. Seine große Liebe Tatjana schmeißt eine Party. Sie hat fast alle eingeladen außer Maik und Tschick, den neuen in der Klasse. Tschick , eigentlich Andrej Tschichatschow, wohnt in den Asi-Hochhäusern in Hellersdorf. Irgendwie hat er es von der Förderschule aufs Gymnasium geschafft aber ein Musterschüler ist er dennoch nicht.

Eines Morgens, als Maik zu Hause den elterlichen Rasen sprengt, hält ein blauer Lada in der Einfahrt des Hauses. Der Motor läuft ewig weiter wird dann abgestellt und Tschick steigt aus. Lässig legt er die Ellenbogen auf das Dach des Lada und sieht Maik an. Tschicks ersten Worte: “Ah “ – Schweigen –  “Macht das Spaß?” Und so beginnt die abenteuerliche Reise der beiden Teenager.

Schnell packen sie alles zusammen was sie finden und gebrauchen können. Als sie fertig sind kann endlich die Fahrt durch die deutsche Provinz starten – selbstverständlich ohne Karte und Kompass. Das Ziel steht dennoch klar vor Augen: die Verwandtschaft von Tschick in der Walachei. Ein richtiger Urlaub soll es für die beiden werden.

Auf ihrer Reise erleben die beiden einige Pleiten, Pech und Pannen aber nichts hält sie auf. Immer finden sie eine Lösung. Sie treffen auf einer Müllkippe eine Mädchen, dass ihnen das absaugen von Benzin aus einem anderen Tank beibringt. Sie geraten in eine schießerei und fürchten um ihr Leben, und Tschick landet mit einem gebrochenen Fuß im Krankenhaus und kann kaum laufen.

Auf ihrer Reise lernen sich die beiden genau kennen und eine tiefe Freundschaft entwickelt sich. Das ganze in einer jugendlich, frisch und spritzigen Sprache geschrieben macht dieses Buch unvergesslich. Es schreit nach einer Verfilmung.

{lang: 'de'}
Dieser Beitrag wurde unter Belletristik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Tschick

  1. Guenter sagt:

    Gefaellt mir sehr der Blog. Gute Themenwahl.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.